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<title>Weblog - Rolfkocht.de - Abwechslung stärkt den Appetit.</title>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog</link>
<description>Ganzheitliches und frisches zum Thema Kochen und Backen</description>
<language>de</language>
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	<title>Ganzheitliches und frisches zum Thema Kochen und Backen.</title>
	<link>http://rolfkocht.de</link>
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<title>Weisswein-Miesmuscheln an Vollkornbrotscheibchen</title>
<description>Miesmuscheln (Mytilus), von mittelhochdeutsch mies für 'Moos', auch Pfahlmuscheln genannt, sind eine weltweit verbreitete Gattung der Muscheln (Bivalvia). Nachdem die Larven sich etwa vier Wochen freischwebend als Plankton entwickelt haben, setzen sie sich mit Byssusfäden in Küstenregionen, bevorzugt im Brackwasser von Flussmündungen an Steinen, Pfählen oder ähnlichem fest. Miesmuscheln haben eine graue bis blau-violette, etwa 5 bis 10 Zentimeter lange Schale von länglich ovaler Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Miesmuschelarten sind vor den Austern die wichtigsten essbaren Muscheln. Dazu gehören vor allem die in Atlantik, Nord- und Ostsee vorkommende Mytilus edulis und die Mytilus galloprovincialis des Mittelmeers. Seit dem 13. Jahrhundert werden sie in Frankreich in Kulturen an Holzpflöcken gezüchtet. Heute werden sie auch an der holländischen, deutschen und italienischen Küste kultiviert. Jährlich kommen etwa 100.000 Tonnen Miesmuscheln in Europa in den Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miesmuscheln können in seltenen Fällen zu einer &amp;quot;Muschelvergiftung&amp;quot; führen, wenn sie für Menschen giftiges Plankton verzehrt haben; einige wenige Menschen sind auch allergisch gegen ihr Eiweiß und reagieren daher ebenfalls mit Vergiftungserscheinungen. Vor der Zubereitung müssen die Muscheln noch leben, also ihr Gehäuse geschlossen halten oder es schließen, wenn darauf geklopft wird. Bleiben sie offen, sollten sie weggeworfen werden, ebenso wie Muscheln, die nach dem Kochen geschlossen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie im Hause haben: 2 kg Miesmuscheln, 1 Bd. Suppengrün, 2 mittl. Zwiebel, 2 kleine Chilischoten, 0.5 l guten Weiswein (trocken), 2 Lorbeerblätter, 1 Tl. Pfefferkörner, 3 Pimentkörner und etwas Meersalz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Die Muscheln in eine grosse Schüssel schütten und mit kaltem Wasser gut bedeckt 15 bis 20 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit das Suppengemüse putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und achteln. Gemüse mit den Chillischoten in einen grossen Topf geben. Einen halben Liter Wasser und den Wein zugiessen. Lorbeerblätter und Gewürzkörner zufügen und alles zugedeckt bei starker Hitze aufkochen und bei Mittelhitze zehn Minuten Minuten weiterkochen. Die Muscheln in ein Sieb geben. Offene und beschädigte aussortieren. Die übrigen gründlich waschen, dabei das Wasser mehrmals wechseln, bis keine Sandkörner mehr auf dem Schusselboden zu erkennen sind. Die Muscheln in den Topf geben, zugedeckt bei Mittelhitze acht bis zehn Minuten kochen, bis sie sich geöffnet haben. Zwischendurch den Topf zwei- bis dreimal rütteln. Muscheln auf vorgewärmte Suppenteller verteilen, dabei die geschlossen gebliebenen Muscheln aussortieren und weg damit. Auf jede Portion eine kleine Suppenkelle Sud giessen. Zu den Muscheln mit Butter bestrichene Vollkornbrotscheibchen reichen - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://video.google.de/videoplay?docid=-2189987122509820836"&gt;Fleetwood&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=461c85d3b9556</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 10:06:42 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Lachsforellenzöpfe auf Minestrone</title>
<description>Minestrone („dicke Suppe“), ist eine gehaltvolle Gemüsesuppe aus Italien. In der klassischen, norditalienischen Variante besteht sie aus verschiedenen Gemüsen wie Staudensellerie, Karotten, Porree, Erbsen, Tomaten und Kartoffeln, immer auch Wirsing und großen weißen Bohnen (Borlotti). Ihr kräftiges Aroma erhält sie durch mitgekochten, luftgetrockneten Bauchspeck (Pancetta), Zwiebeln, Knoblauch und die abschließende Zugabe von Parmesan. Fleischbrühe wird nicht verwendet. Zur Sättigung enthält Minestrone zusätzlich je nach Region Reis (Lombardei) oder Nudeln (Ligurien und Toskana), manchmal auch geröstete Weißbrotscheiben. In Genua wird sie ohne Speck, aber mit Auberginen, Pilzen und Pesto zubereitet. Weiter südlich, in den Abruzzen, enthält Minestrone dagegen neben Speck auch Schweinskopf und Steckrüben, Weißkohl und Linsen anstelle von Wirsing und Bohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben:&lt;/b&gt; 4 frische Lachsforellenfilets; für die Minestrone; 120 g &lt;a target='_blank' href="http://images.google.de/images?q=Borlotti"&gt;Borlottibohnen&lt;/a&gt;, eine fein geschnittene Zwiebel, etwas Butter, ein Esslöffel Tomatenmark, 400 g Gemischtes Gemüse, ein Liter Bouillon 2 enthäutete und gewürfelte Tomaten, 1/2 Bund Basilikum, Meersalz, Pfeffer und den Saft aus einer halben Zitrone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Die Borlottibohnen in reichlich Salzwasser kalt aufsetzen und zum Kochen bringen, ca. eine Stunde köcheln lassen. Abgiessen, erkalten lassen und schälen. Zwiebel in Butter andünsten, Tomatenmark unterrühren und kleingeschnittenes Gemüse beifügen. Kurz mitdünsten und mit der Bouillon anfüllen. Etwa 30 Minuten köcheln lassen. Die Tomatenwürfel und die geschälten Borlottibohnen dazugeben und nochmals 10 Minuten köcheln lassen. Den in Streifen geschnittenen Basilikum beifügen, mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Die Forellenfilets würzen, ca. 15 - 20 Minuten im Zitronensaft marinieren lassen. Aus der Marinade nehmen, zweimal der Länge nach einschneiden und zu Zöpfe flechten. 5 Minuten im Wasserdampf garen. Die Minestrone in einen Suppenteller setzen und die Forellenzöpfe hineinlegen. Fertig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=4548948132050</link>
<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 17:07:33 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>gebratene Haustauben an selbstgemachten Nudeln</title>
<description>Die Haustaube ist die domestizierte Form der Felsentaube, die ursprünglich im Orient gezüchtet wurde. Die Brieftaube ist die zur Nachrichtenübermittlung eingesetzte Haustaube. Die Straßentaube ist die verwilderte Form der Haustaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tauben sind schon im Altertum als Opfergabe für die Götter nachzuweisen. Schon früh baute der Mensch Behausungen für die Tauben, die sich zum größten Teil selbst versorgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie im Hause haben:&lt;/b&gt; 2 frische Tauben, Innereien der Tauben &lt;br /&gt;
2 Bio-Eier, 1 große Semmel (oder 2 Brötchen), Meersalz, Pfeffer, Petersilie, Muskatnuss und 2 mittlere Zwiebeln (gehackt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Tauben ausnehmen, waschen und leicht abtrocknen. Innereien der Tauben (Leber, Herz, Nieren und Magen) fein hacken die Semmel etwas einweichen, mit den restlichen Zutaten vermengen und die Tauben damit befüllen. Die Taube auf beiden Seiten scharf anbraten. Mit etwas Brühe oder Wasser aufgiessen und ca. 40 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Mit etwas Meersalz, Muskatnuss und Pfeffer würzen. Dazu passen hervorragend selbstgemachte Nudeln - Petersilie darüber streuen - fertig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=453f2302f12cb</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 13:18:25 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Carpaccio</title>
<description>Carpaccio ist eine Vorspeise der italienischen Küche aus rohem Rindfleisch. Erfunden wurde es um 1950 in Harry's Bar in Venedig von deren Inhaber Giuseppe Cipriani – der Legende nach für seine Stammkundin Comtessa Mocenigo, der der Arzt den Verzehr gekochten Fleischs verboten hatte. So wie der ebenfalls dort erfundene Cocktail Bellini nach Giovanni Bellini benannt ist, einem für seine kräftigen Farben bekannten Maler der venezianischen Schule, hat auch das rot-weiße Carpaccio einen berühmten venezianischen Maler als Namensgeber: Vittore Carpaccio. Mittlerweile wird der Begriff &lt;a target='_blank' href="http://images.google.de/images?q=Carpaccio"&gt;Carpaccio&lt;/a&gt; auch als Synonym für eine Zubereitungsart von Speisen, die aus sehr dünn geschnittenen und marinierten Zutaten bestehen, verwendet, so gibt es auch Fisch-, Wild-, Gemüse- und Obstcarpaccio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 4 Personen sollten Sie folgendes im Hause haben: 400 g frisches Rinderfilet (...damit das Rinderfilet leichter in hauchdünne Scheiben geschnitten werden kann, friert man das Filet vorab etwas an...), Bio-Ruccola-Salat, guten Parmesan, Pfeffer aus der Mühle, Meersalz, gutes Bio-Olivenöl, Balsamico-Essig und etwas Ciabatta für vier hungrige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Die Teller mit dem Bio-Olivenöl beträufeln und den Ruccola waschen. Die dünnen Rinderfilet-Scheiben (mit einem sehr scharfen Messer hauchdünn schneiden) vorsichtig auf die mit Bio-Olivenöl beträufelten Teller geben, mit Bio-Olivenöl und sparsam mit  Balsamico beträufeln. Mit Meersalz und Pfeffer würzen. Den Parmesan fein hobeln und mit dem Ruccola garnieren - Ciabatta dazu - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=74xpualjuhk"&gt;Hold On&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=460a428347ed2</link>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 19:04:55 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>karamelisierte Feigen auf Crème Brûlée</title>
<description>Crème Brûlée (ähnlich der Crème catalane oder Crema catalana) ist eine Süßspeise aus Eigelb, Sahne, Milch und Zucker, die als Dessert in der französischen, portugiesischen und spanischen Küche weit verbreitet ist. Sie wird mit Vanille, Zimt, Orangenschale, Zitronenschale, Ingwer, und/oder Mandelmilch aromatisiert. Das Besondere ist die Karamelkruste, die nach dem Bestreuen des Desserts mit Zucker durch Flambieren mit einem kleinen Gasbrenner (z. B. Bunsenbrenner) hergestellt wird. Da die Crème kalt mit heißer Kruste serviert werden soll, ist ein normaler Herd zum Karamelisieren weniger geeignet. Nach einigen Quellen wurde die Speise im 17. Jahrhundert am Trinity College in Cambridge erfunden; dort hieß sie 'burnt cream', 'Cambridge burnt cream' oder nur 'Trinity cream'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie für 6 Portionen im Hause haben: 3 frische Feigen, 1/4 l süße Sahne, 1/4 l Milch, 4 ganze Sternanis, 100 g Zucker, 50 g brauner Zucker, 4 frische Eigelbe und 2 frische ganze Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Sahne und Milch aufkochen, den Sternanis und den Zucker einrühren. Neben dem Feuer etwa eine Viertelstunde ziehen lassen.  Sahnemilch und Eigelb mit den ganzen Eiern verquirlen. Die Eier müssen sich vollkommen auflösen, es sollte aber kein Schaum entstehen - denn der hinterlässt übrigens in der Crème hässliche Bläschen.  Die Eiermilch etwa 30 Minuten ruhen lassen, damit sich auch wirklich sämtliche Schaumbläschen wieder gelegt haben. Die Masse dann durch ein feines Haarsieb streichen: das ist wichtig, damit alle Hagelstränge aufgefangen werden. Portionsförmchen oder eine große, flache, feuerfeste Form verwenden - sie kann rund oder oval sein wie eine Auflaufform. Die Eiermilch hineingießen, sie sollte die Form gut zweifingerhoch ausfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann die Form auf ein tiefes Backblech in den auf ca. 150 Grad vorgeheizten Backofen stellen. Das Blech bis an den Rand mit heißem Wasser füllen. Die Crème bei mäßiger Hitze etwa 45 Minuten sanft garen. Sie darf dabei auf keinen Fall zu heiß werden, weil sonst die gefürchteten Bläschen entstehen. Die Crème langsam auskühlen lassen und am besten über Nacht oder für einen ganzen Tag kalt stellen. Vor dem Servieren wird ihr eine Karamellkruste verpasst: die Oberfläche gleichmäßig hauchdünn mit Zucker bestreuen - die Form dann eine bis zwei Minuten unter den heißen Grill stellen. Feigen horizontal halbieren, offene Flächen in Zucker setzen und in einer kleinen, gebutterten Pfanne karamelisieren. Hälften auf die Crème Brûlée setzen - fertig - Bon Appetit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Vie En Rose - &lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=2-sUzR71wpQ"&gt;Piaf&lt;/a&gt; | &lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=PtfDhp2QexU"&gt;David Orlowsky&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45fe89d04e0ce</link>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 12:44:41 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Jakobsmuscheln an Salbei-Fenchelrahm</title>
<description>Die Jakobsmuschel oder auch Pilgermuschel ist eine 5 bis 15 cm große Kammmuschel, die an den Küsten von Atlantik und Mittelmeer lebt. Am Mantelrand haben Jakobsmuscheln Tentakel, zwischen denen sich insgesamt 60 blaue, millimetergroße Linsenaugen befinden. Durch plötzliches Schließen ihrer Schalen können sie bei Gefahr meterweit davonschwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobsmuscheln gehören zu den größten und schmackhaftesten essbaren Muscheln. Die Hauptfanggebiete (der Schwesterart P. maximus) liegen nördlich der Britischen Inseln, als die besten gelten Schottland und Irland. In Chile werden verwandte Arten auch in Aquakultur gezüchtet z.B. in der Bucht von Tongoy. Fangsaison ist von November bis März, die Muscheln werden aber auch ganzjährig tiefgefroren angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frische Muscheln sollten schwer und geschlossen sein. Zum Öffnen legt man sie einige Minuten auf eine heiße Herdplatte und klappt dann die flachere Schale hoch. Alle schwarzen Innereien und der Bart werden entfernt. Verwendet werden nur der zylinderförmige, weiße Muskelstrang zwischen den Klappen und der orangerote Rogen (Corail). Er gilt als besondere Delikatesse. Das Fleisch hat einen nussigen, etwas süßlichen Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben: Ca. 300 g Fenchel, 1 EL gute Butter, 2 dl guten Weisswein, 1½ dl Gemüsebouillon, 1 dl Rahm, 2 Salbeiblätter, 2-3 EL Pernod, Meersalz, Cayennepfeffer, 8 frische Jakobsmuscheln, fein abgeriebene Schale von einer halben Limette, 2 EL gutes Bio-Olivenöl, 8 Tomatenschnitze und etwas Petersilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird für 4 Personen wie folgt: Fenchel rüsten, halbieren, Strunk entfernen und in etwa 2-3 mm dünne Scheiben schneiden. In einer kleinen Pfanne die Butter erwärmen und den Fenchel vorsichtig dünsten, bis er etwas zusammengefallen ist. Mit gutem Weisswein ablöschen und diesen auf grossem Feuer lagsam und fast vollständig einkochen lassen. Nun die Bouillon und den Rahm dazugiessen und den Fenchel auf kleinem Feuer etwa 15 Minuten leise kochen lassen; die Sauce soll leicht sämig einkochen. Die Salbeiblätter in feine Streifen schneiden, mit dem Pernod zum Fenchelrahm geben, mit Salz und Cayenpfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Jakobsmuscheln unter fliessend kaltem Wasser abspülen und mit Haushaltpapier trockentupfen. Mit Limettenschale und Salz würzen und mit Öl beträufeln. Eine Bratpfanne trocken erhitzen und die Jakobsmuscheln darin auf mittlerem Feuer auf jeder Seite je nach Dicke der Muschelmedaillons etwa 1 Minute braten. Die Pfanne vom Feuer ziehen und die Jakobsmuscheln zugedeckt 2-3 Minuten durchziehen lassen. Den Fenchelrahm auf vorgewärmte Teller anrichten, mit der Petersilie und den Tomatenschnitzen den Teller garnieren, die Jakobsmuscheln darauf setzen und sofort servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=rLBTHIUZWP4"&gt;flüchtende Jakobsmuschel&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45f68fd1dab60</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 10:54:56 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Pouletbrüstchen an feiner Ysopsauce</title>
<description>&lt;a target='_blank' href="http://images.google.de/images?q=Ysop"&gt;Ysop&lt;/a&gt; (Hyssopus officinalis), auch Josefskraut oder Eisop genannt, ist ein Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Seine Blätter und Blüten werden zu Würz- und Heilzwecken genutzt. Die Pflanze gedeiht besonders in sonnigen Lagen auf kalkhaltigen Böden und kann im Garten problemlos kultiviert werden. Aufgrund seines leicht bitteren Geschmacks wird Ysop als Zutat für Liköre (beispielsweise Chartreuse (Likör)) genutzt. Ysop verleiht Honig einen angenehmen Geschmack, weshalb er häufig in der Nähe von Bienenstöcken angepflanzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aroma von Ysop ist leicht bitter, hat einen Hauch von Minze, erinnert aber auch an Rosmarin, Salbei oder Gartenraute. Das aus der Pflanze gewonnene Öl Oleum Hyssopi wird in der Likörfabrikation verwendet. Als Gewürz passt Ysop zu Eintöpfen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichten. Frisches Ysopkraut veredelt Kartoffelsalat und andere Salate, wird aber auch in manchen Gegenden zum Würzen von Hülsenfrucht- und Fleischgerichten, Omelettes verwendet und sogar über Pfirsich- und Aprikosenkuchen gestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie im Hause haben: 1 EL Ysopblätter getrocknet, 500g Pouletbrüstchen. Für die Ysopsauce: 2 dl guten Weisswein, 3 dl Hühnerbrühe, 1 EL Dinkelweissmehl, 1 dl Halbrahm, 1 TL Meersalz, 1 Prise Bertram und Galgant und 1/2 TL Ysoppulver &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Ca. 1 Esslöffel Ysopblätter mit dem Fleisch zusammen leicht köcheln lassen (Kochzeit: 30 Min.). Absieben und dabei etwas gekochte Ysopblätter und 3 dl Pouletbrüstchensud zurückbehalten. Pouletbrüstchen in kleine Stücke schneiden, warm stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ysopsauce: Mehl und Rahm unter Rühren der Hühnerbrühe beigeben und kurz leicht köcheln, bis die Sauce gebunden ist. 1/2 TL Ysoppulver, und das Fleisch beigeben. Mit Salz, Bertram und Galgant abschmecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=HrQbFWbi4m0"&gt;Tom Gäbel - &amp;quot;You Are The Sunshine Of My Life&amp;quot;&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45ee77ccce05c</link>
<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 09:26:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Filetti di Tacchino</title>
<description>Poulet: Das Haushuhn (Gallus gallus domesticus) ist eine Zuchtform des Bankivahuhns, eines Wildhuhns aus Südostasien, und gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Haustier wird das Huhn in vielen Rassen mit verschiedenen Form-, Merkmals- und Farbvarianten gezüchtet. Zur Zeit werden im europäischen Rassegeflügelstandard über 180 bekannte Rassen und Farbenschläge unterschieden. Über die ganze Erde werden noch viele andere Rassen gezüchtet. Es gibt verschiedene Eierfarben, zum Beispiel: weiß, braun, grün, rot. In der gewerblichen Fleisch- und Eierproduktion werden meist Hybridrassen genutzt, In Deutschland gibt es etwa 44 Millionen Legehennen. In der Schweiz werden gebratene Hühner, abgeleitet aus dem Französischen, als Poulet bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 Pouletbrüstli, Meersalz und Pfeffer, Mehl, gute Butter, 1 EL gutes Öl, 100 g frische Chanpignons, 2 EL guten Parmesan, 10 g gute Butter    Bio-Olivenöl, 0.75 dl Marsala und 2 El Hühnerbrühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pouletprüstli zwischen Küchenpapier legen, mit dem Nudelholz flach walzen. Mit Meersalz und Pfeffer einreiben. In Butter und Öl ca. 12 Minuten braten und in einer Auflaufform warmstellen. Nochmals etwas Butter erhitzen, die Pilze darin anbraten, würzen und ohne dem Fett aus der Pfanne nehmen, über die Pouletbrüstli verteilen und mit Parmesan bestreuen. Marsala und Hühnerbrühe in die Pfanne geben und etwas einkochen lassen. Restliche Butter zugeben, die Sauce langsam über das Fleisch giessen. Ca. 5 Minuten im Ofen bei 250° überbacken, bis der Käse geschmolzen ist - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=qT1yDy88yYc"&gt;Unbedingt nachmachen - hebt das Selbstwertgefühl und unterstützt Ihre Selbstverwirklichung in puncto sozialverträglichem Umgang mit Mitmenschen ;) &lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45ec00d8f0c74</link>
<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 12:23:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>brasilianischer Fischsalat</title>
<description>Folgendes sollten Sie im Hause haben: 200 g Erbsen, 2.5 dl Salzwasser, je 200 g Goldbarsch, Seezunge, Schellfisch und Kabeljaufilet, Saft einer Zitrone, Salz, 50 g Butter, 150 g frische Champignons, 1 Bund frische Petersilie, 1 Tasse guten Weisswein, 1 Beutel gute Mayonnaise* (lieber selber machen - siehe weiter unten), ½ Becher guten Joghurt, 2.5 dl saure Sahne, weisser Pfeffer, 2 Tropfen Tabasco, 1 Kopfsalat, 4 kleine Gewürzgurken, 2 Eier, hartgekocht und ½ Bund Petersilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Die Erbsen in das gesalzene Wasser geben. Garzeit ca. 15 Minuten. Im Kochasser abkühlen lassen. Fischfilets unter kaltem Wasser abspülen. Trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln und 5 Minuten ziehen lassen. Auf beiden Seiten leicht salzen. Grosse feuerfeste Form mit Butter auslegen. Champignons putzen, in Scheiben schneiden. In der Form gleichmäßig verteilen. Darauf die gewaschene, gehackte Petersilie streuen. Fisch reinlegen, Weisswein angiessen und in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene schieben. Garzeit: 15 Minuten bei 220°C Aus dem Ofen nehmen und im Dünstsaft etwa 35 Minuten abkühlen lassen. 2 Esslöffel Saft in eine Schale geben und mit Mayonnaise, Joghurt und saurer Sahne verrühren. Kräftig mit Salz, weissem Pfeffer, Cayennepfeffer und Tabascosauce abschmecken. Salat putzen und waschen. Gut abtropfen lassen. Salatblätter in eine flache Schale geben. Darauf kommen die auseinandergezupften Fischfilets, dann die Campignonscheiben, die Erbsen (ein paar zum garnieren aufheben) und die in schmale Streifen geschnittenen Gewürzgurken. Mit der Marinade übergiessen. Eier schälen, in Streifen oder Achtel oder wie auch immer schneiden. Salat damit, mit Erbsen und Petersilie garnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;* Zu Mayonnaise: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Man verrührt das Eigelb mit Salz, Pfeffer, etwas Flüssigkeit (Wasser, Zitronensaft, ...). Zugabe von (scharfem) Senf erleichtert das Emulgieren. Neben dem Lecithin des Eigelbs wirkt auch der Senf als Emulgator, da Schalenbestandteile der Senfsaat im Senf an Grenzflächen stabilisierend wirken können (Partikelemulsionen). Unter starkem Rühren werden nun einige Tropfen (Oliven)öl zugegeben. Zu Beginn des Emulgierens ist es wichtig, dass das Öl nur tropfenweise zugegeben wird, um ein „Umkippen“ (Brechen) der Emulsion zu verhindern. Bei einer umgekippten Emulsion wäre nicht mehr die wässrige Phase, sondern die Ölphase die kontinuierliche Phase der Emulsion. Ein solches Gemenge zeigt Eigenschaften einer Essig/Öl-Salatsauce und kann nicht zu einer mayonnaisetypischen, pastösen Masse geschlagen werden. In späteren Phasen kann die Ölzugabe auch in einem dünnen Strahl erfolgen, da das System dann wesentlich unempfindlicher reagiert und nicht mehr zum Umkippen neigt. Allerdings kann man nicht beliebig viel Öl zugeben, da es ab einer bestimmten Menge ebenfalls zum Umkippen der Emulsion kommen kann. Mit einiger Aufmerksamkeit oder/und Erfahrung erkennt man dies an einer Veränderung der Konsistenz. Wenn man rechtzeitig reagiert, kann man die Mayonnaise durch Zugabe von Flüssigkeit noch retten (es fehlt nicht an Emulgator, sondern der maximale Fettanteil von ungefähr 75 % ist überschritten). Wenn die Emulsion dagegen umgekippt ist, hilft kein Rühren mehr: man muss mit einem frischen Eigelb von vorne beginnen, kann dann aber statt Öl die gebrochene Mayonnaise sehr langsam zugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Hat man einen Stabmixer, kann man das Eigelb durch Milch ersetzen. Die Milchproteine wirken als Emulgator und reichen bei den hohen Umdrehungen aus, um eine Emulsion entstehen zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45e5667db5bb7</link>
<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 12:19:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Schweizer Rindswürfel an Apfelweinsauce</title>
<description>Zum Rind: Stammesgeschichtlich sind die Rinder eine recht junge Gruppe. Erst im Pliozän sind die frühesten Rinder fossil belegt. Sie verbreiteten sich mutmaßlich von Asien aus über Europa, Nordamerika und Afrika. Vor allem im Pleistozän waren sie artenreich vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Apfelwein: Apfelwein, regional auch als Ebbelwoi, Äppelwoi, Öbbelwoi, Ebbelwei, Apfelmost, Viez oder Saurer Most bezeichnet, ist ein Fruchtwein, welcher meist aus einer Mischung verschiedenster Apfelsorten gekeltert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon die Griechen und Römer kannten die Herstellung des Apfelweines (lat. Vinum-Malus). So auch in Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Plinius der Ältere (23 bis 79 n. Chr.) berichtet: „Vinum fit e piris malorumque omnibus generibus“ (man macht Wein aus Birnen und allen Sorten von Äpfeln) und führt auch Mostäpfel (mustea) an. Der Ackerbauschriftsteller Palladius beschreibt uns im 4. Jh. nach Chr. die Zubereitung des Weines aus Birnen. Auch ist belegt, dass die Germanen, bereits bevor die Römer kamen, sich in der Herstellung des Obstweines auskannten. Durch die Niederlassung der Römer kamen dann andere Obstsorten ins Land, die das einheimische Wildobst verdrängten. Es kam zur Belebung der Obstweinproduktion. Erstmals wird der Apfelwein um das Jahr 800 erwähnt, in Frankfurt ist er erst 800 Jahre später, um das Jahr 1600, nachgewiesen. Bereits 1638 wurde per Ratsverordnung eine Reinhaltungsbestimmung festgelegt, an die sich die Apfelweinkelter noch heute halten müssen. 1754 wurde die erste Schankerlaubnis in Frankfurt erteilt, seit diesem Zeitpunkt wurde das Getränk auch versteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie im Hause haben: 600 g Bio-Rindshohrücken oder Bio-Rindsfilet, Meersalz, Pfeffer, 2 EL Sonnenblumenöl, 1½ dl Rindsfond, 150 g kochfeste Bio-Äpfel, 1 Limette, 1 kleine Schalotte, 1 TL gute Butter, ¼ TL Zucker, 1½ dl Cidre de Pome oder Apfelwein, 1½ dl Vollrahm, Cayennepfeffer und Ingwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Backofen samt Blech auf 80 Grad vorheizen. Rindsfleisch in ca. 2 cm grosse Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In 2 Portionen rundum ca. 2 Minuten anbraten. Auf das vorgewärmte Blech legen und im Ofen 35 Minuten garen. Bratsatz mit Fond ablöschen und zur Hälfte einkochen lassen. Beiseite stellen. Äpfel in Würfelchen schneiden und mit wenig Limettensaft beträufeln. Schalotte hacken. Mit den Apfelwürfelchen in Butter andünsten. Mit Zucker bestreuen und kurz weiterdünsten. Mit Cidre ablöschen. Beiseite gestellten Fond und Rahm dazugeben. Sauce sämig einkochen. Mit Salz, Cayennepfeffer und Ingwer abschmecken. Rindsfleischwürfelchen in der Sauce servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://video.google.de/videoplay?docid=3277274641225276963"&gt;1 Std. 24 Min. 35 Sek. - nehmen Sie sich diese Zeit&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45e2adcf41210</link>
<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 10:29:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Bachsaiblingsfilets auf Blattspinat, Natur- Wildreis und Mandel- Limettenbutter</title>
<description>Thema: Reis; er hat zwei Wildformen: Oryza rufipogon (einjährig, klassischer Wildreis) und Oryza nivara (mehrjährig). Beide können sich untereinander und mit domestiziertem Reis kreuzen, deshalb plädieren einige Forscher dafür, sie zu einer Art zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilder Reis kommt natürlich in Feuchtgebieten der subtropischen und tropischen Klimazonen Asiens vor, zum Beispiel in Burma, Thailand, Laos und Südchina. Wilder Reis findet sich auch im südlichen Korea, sowohl Oryza rufipogon als auch verwilderter domestizierter Kurzkornreis und Kreuzungen von Wildreis mit Langkorn- und Kurzkornreis. Die einfache und häufige Hybridisierung macht die Identifikation der Ursprungsgebiete schwierig. Wilder Reis (Oryza rufipogon) kommt heute noch im nördlichen Jiangxi und Hunan vor und wurde inzwischen auch im Jangtse-Tal gefunden, was eine örtliche Kultivierung möglich macht (Crawford/Shen 1998, 858). Im frühen Neolithikum (Jungsteinzeit) war das Klima jedoch wärmer und trockner als heute, damit war Wildreis wahrscheinlich nicht so weit nach Norden verbreitet wie heute. Man geht aber inzwischen trotzdem davon aus, dass Reis (Oryza japonica) im Jangtse-Tal selbst domestiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie im Hause haben: 2 Bachsaiblingsfilets, Meersalz, Pfeffer, 1 Limette, Mandelblätter, Butter zum Braten, Mehl und Semmelbrösel Mischung, 200g Blattspinat, 1 Schalotte fein geschnitten, Muskatnuss, Olivenöl, 100 g Natur- Wildreis gekocht, 40 g Gemüsewürfel gekocht, ca. 30 ml Gemüsefond, ca. 20 ml Sahne, 30 g Parmesan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Bachsaiblingsfilets mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen. Bachsaiblingsfilets in die Mehl Bröselmischung mit der Hautseite legen. Butter in einer Pfanne erhitzen und Bachsaiblingsfilets goldgelb anbraten (bitte nur die Hautseite). ca. 6 Minuten im 170° heißem Ofen fertigbraten. Schalotten in Olivenöl anschwitzen, Spinat beigeben und anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen; Für den Natur- Wildreis; Schalotten anschwitzen mit etwas Gemüsefond und Sahne auffüllen. Natur- Wildreis, Gemüsewürfel beigeben und würzen und mit geriebenen Parmesan cremig rühren - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=ySawz9qWZkQ"&gt;Thema Kultur: es gibt Reis, Helge&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45dd907d01e92</link>
<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 13:41:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Safranrisotto - Risotto Milanese</title>
<description>Safran (sei gelb) ist ein Gewürz, das aus einer im Herbst violett blühenden Krokus-Art (Crocus sativus) gewonnen wird. Die Pflanze ist eine Kulturform des Crocus cartwrightianus. Sie ist unfruchtbar und kann nur vegetativ durch Knollenteilung vermehrt werden. Grund für die Unfruchtbarkeit ist der dreifache Chromosomensatz (triploid). Die Stammform Crocus cartwrightianus besitzt deutlich kürzere Stempelfäden. Jede Blüte enthält drei rote Fruchtblätter. Nur diese süß-aromatisch duftenden Stempelfäden werden getrocknet als Gewürz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Kilogramm von ihnen zu gewinnen, benötigt man etwa 80.000 bis 150.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 1000 Quadratmetern, die von Hand aus den Blüten gezupft werden müssen. Deshalb zählt Safran zu den teuersten Gewürzen. Im Handel zahlt man zwischen 5 und 6 € pro Gramm. Angebaut wird Safran im Iran und in Europa, dort vor allem im Mittelmeerraum. Anbaugebiete sind Südfrankreich, Spanien, Griechenland (Krokos, Kozanis), Türkei (in Safranbolu) und Österreich. Ein kleines Anbaugebiet (2.500 Quadratmeter) existiert in der Schweiz im Dörfchen Mund. Safran schmeckt bitter-scharf, was bei normaler Dosierung - anders als der typische Duft - nicht zum Tragen kommt, und enthält Carotinoide, vor allem Crocin, die dafür verantwortlich sind, dass mit Safran gewürzte Gerichte sich intensiv goldgelb färben (&amp;quot;Safran macht den Kuchen gel ...&amp;quot; [gel = veraltet für 'gelb']).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter enthält er ätherische Öle und den Bitterstoff Safranbitter. In Europa bekannte Gerichte, die Safran enthalten, sind Bouillabaisse, Risotto alla milanese, schwedische Lussekatter (ein Süssgebäck) und Paella. Im Iran werden besonders Reisgerichte gerne mit Safran verfeinert. Bei hoher Dosierung (10-20 g) kann Safran tödlich sein, da er ein Verwandter der ebenfalls giftigen Herbstzeitlose ist. Vermutlich aufgrund des hohen Preises und der leichten Giftwirkung wurde Safran lange als Aphrodisiakum betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben: 350 g Risottoreis, 4 EL gutes Bio-Olivenöl, 4 g Safran, 320 ml guten Weißwein, 200 g Zwiebel, 60 g frische Petersilie, ca. 1100 ml Bio-Hühnerbrühe, Meersalz, Pfefferkörner und ca. 60 g guten Parmesan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zubereitet wird wie folgt: Die Zwiebeln fein hacken und im Olivenöl glasig andünsten, den Reis dazugeben und 2-4 Minuten glasig schwitzen, mit dem Weisswein ablöschen, nach Geschmack salzen und pfeffern, nach und nach mit wenig Brühe aufgiessen und immer wieder gut rühren. Die Safranfäden dazugeben und unter standigem Rühren und stetiger Zugabe von wenig Hühnerbrühe 30 - 35 Minuten je nach Qualität des Risottoreises &amp;quot;al dente&amp;quot; kochen. Zum Schluss den Parmesan und 1 EL Olivenöl dazugeben, heiss servieren und mit frisch geschnittener Petersilie und ein Paar Safranfäden garnieren - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=-zdP74TLAxA"&gt;mit etwas Glück, fühlen Sie sich im Anschluß etwa so ;)&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45d956bd2af2c</link>
<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 08:44:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Tagliatelle con Rucola e Prosciutto</title>
<description>Tagliatelle sind eine Art von Nudeln. Sie sind die klassische Pasta der italienischen Region Emilia-Romagna. Die einzelne Nudel ist wie ein langes flaches Band geformt, den Fettuccine ähnlich, aber typischerweise ungefähr 2 cm breit. Man kann sie mit einer Vielzahl von Saucen servieren, die klassische Art ist jedoch eine Fleischsauce à la Bolognese. Tagliatelle sind ein Ausdruck der Kunst, handgemachte Pasta zu bereiten, denn das Geheimnis einer perfekten Küche liegt unter anderem darin, den Teig eben auszurollen, ohne Löcher oder Risse oder Unterschiede in der Dicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach wurden die Tagliatelle während der italienischen Renaissance im Jahr 1487 von einem talentierten Koch erfunden. Er wurde dazu von der Haartracht der Lucrezia D'Este inspiriert, die sie anlässlich ihrer Hochzeit mit Annibale Bentivoglio, Sohn des Giovanni II. Bentivoglio, Herrscher von Bologna, trug. Das Gericht hieß &amp;quot;tagliolini di pasta e sugo, alla maniera di Zafiran&amp;quot; (Tagliolini aus Teigwaren mit Sauce nach Art des Zafiran) und wurde auf silbernen Platten serviert. Mit den Jahren wurden die Tagliatelle zu einem weniger ausgefallenen Gericht und auch vom einfachen Volk gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie für Für 4 Personen im Hause haben:&lt;/b&gt; 1 Zwiebel, 1 frische Knoblauchzehe, 100g Rucola, Meersalz, 3 El. Pinienkerne, 2 Zitronen (Bio bzw. unbehandelt), 3 El. gutes Olivenöl, 150 ml guter Pilzfond (Glas), 4 El. Schlagsahne, 350 g Tagliatelle, Pfeffer, 1 El. Butter und ca. 150 g Parmaschinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Bandnudeln mit Rucola und Schinken Zwiebeln und Knoblauch abziehen, fein hacken, Rucola waschen, in kochendem Salzwasser 1 Min blanchieren. Pinienkerne ohne Fett anrösten, die Hälfte fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch mit abgeriebener Schale von 1 1/2 Zitronen im Öl andünsten, Fond und Sahne angießen, einkochen. Nudeln bißfest garen (7-9 Min). Gehackte Pinienkerne und Saft der Zitronen in die Sauce einrühren mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kalte Butter in Flöckchen einrühren, mit etwas Zitronenschale abschmecken. Abgetropfte Nudeln mit der Sauce vermischen, Rucola unterheben, mit zerkleinerten Schinkenscheiben anrichten, Pinienkerne überstreuen - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=w-f-OdGXWQQ"&gt;mit etwas Musik tanzen auch die Töpfe&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45cedcb719274</link>
<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 09:57:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Fenchel-Möhren-Bohnen-Eintopf</title>
<description>Fenchel ist eine zweijährige krautige Pflanze, die bis zu 1,50 m hoch werden kann. Im zweiten Jahr wird ein Blütenstand ausgebildet, dann ist sie nicht mehr als Gemüse zu gebrauchen. Sie benötigt einen warmen Standort mit nährstoffreichem Boden. Die grünen Blätter können fortlaufend geerntet werden. Für die Samen wird Fenchel in der Provence zum Michaelstag am 29. September geerntet, wenn der Samen den Höhepunkt seiner Reife erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenchel enthält ätherische Öle (Frucht: trans-Anethol, Fenchon, &amp;amp;#945;-Pinen, Camphen, Myrcen, &amp;amp;#945;- und &amp;amp;#946;-Phellandren, &amp;amp;#945;-Terpinen, cis-Anethol, Limonen, Terpinolen, Estragol, p-Cymol; Kraut: &amp;amp;#945;-Phellandren, &amp;amp;#945;-Pinen, cis-Anethol, Myristicin, &amp;amp;#945;-Terpinen, Limonen; Wurzel: Dillapiol, Myrcen, &amp;amp;#945;- und &amp;amp;#946;-Pinen, &amp;amp;#945;- und &amp;amp;#946;-Phellandren, &amp;amp;#945;- und &amp;amp;#946;-Terpinen, Myristicin, cis-Ocimen, Fenchon, Anethol), Kieselsäure, Mineralsalze, Stärke, Vitamin A, B und C. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Pflanze (Blätter) pro 100 g Frischegewicht beträgt 247,3 mg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterverarbeitet und genossen werden sowohl die Knollen (v.a. in Salaten, Gemüsegerichten und als Beilage zu gedünsteten Fischgerichten), andererseits die Samen, die mit dem Anis vergleichbar sind. Letztere werden manchmal als Gewürz in Schwarzbrot mitgebacken oder zu einem Tee aufgegossen, der beruhigend bei Magen- und Darmbeschwerden wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fenchel hat keine &amp;quot;Knolle&amp;quot;, die als Salat oder Gemüse verwendet wird, sondern botanisch eine Speicherzwiebel mit Speicherblättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie im Hause haben:&lt;/b&gt; 200 g weisse Bohnen, 1 Bio-Beinscheibe, 1 Bd. Suppengrün, 1 Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 4 Wacholderbeeren, 1 Tl. Pfefferkörner, 600 g Möhren, 3 Bio-Fenchelknollen, 200 g Bio-Erbsen; tiefgefroren, 1 Limette; Saft davon, 4 Eigelb (von glücklichen Hühnern), Pfeffer, weiss, Salz und etwas Zitronenmelisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Beinscheibe kalt abspülen. Mit 2 Liter Wasser bei mittlerer Hitze aufkochen. Den Schaum abschöpfen. Suppengrün putzen und waschen. Möhre, Sellerie und falls vorhanden Petersilienwurzelschälen und in Würfel schneiden. Porree in Ringe schneiden, nochmals gründlich waschen. Die Zwiebel schälen und vierteln. Suppengemüse, Zwiebel, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfefferkörner und ca. 1 Tl. Salz zur Beinscheibe geben. Aufkochen, alles 1,5 Stunden garen. Brühe dann durch ein Sieb in einen grossen Topf giessen. Die Bohnen in der Brühe kochen. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden oder grob reiben. Den Fenchel putzen, waschen, in Spalten schneiden. Beides zur Brühe geben, weitere 15 Minuten garen. Nach 10 Minuten die Erbsen hinzufügen. Limettensaft und Eigelb verquirlen. Topf vom Herd nehmen, das Eigelb in die nicht mehr kochende Suppe rühren. Mit Salz und Pfeffer herzhaft würzen. Die Zitronenmelisse waschen, die Blättchen abzupfen und in Streifen schneiden. Vor dem Servieren über die Suppe streuen. Fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=1btTl8LIEvU"&gt;unterhaltsames zum Thema - [BASTA!]&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45c99df6d3b17</link>
<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 10:35:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kandierte Feigen</title>
<description>Wild kommt die Echte Feige vom Mittelmeerraum bis Indien vor, wird aber auch in anderen tropischen und subtropischen Gebieten kultiviert. Nördlich der Alpen, beispielsweise in den Schweizer Gemeinden Sisikon, Weggis oder Gersau, können Feigenbäume in Gegenden mit Weinbauklima an gut geschützten Stellen, wie etwa an Hauswänden und in hellen Innenhöfen, gedeihen und fruchten. Neue Züchtungen sind auch frosthart bis unter minus 20 Grad Celsius. In Deutschland gedeiht die Echte Feige vor allem im Weinbaugebiet Pfalz an der Deutschen Weinstraße, auch im Dresdner Elbtal ist sie vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;quot;Frucht&amp;quot; handelt es sich in Wirklichkeit um den Fruchtstand, der aus einer fleischigen, krugartig nach innen gewölbten Blütenstandsachse mit hunderten von kleinen, im Inneren liegenden schlauchförmigen Blüten bzw. Steinfrüchten besteht, die über einen engen Kanal an der Spitze eine Verbindung nach außen besitzen. Die reife Scheinfrucht der Echten Feige hat eine kugelige bis birnenförmige Gestalt, je nach Sorte ein grünes bis dunkelviolettes Äußeres und ein rötliches, aus den Früchten bestehendes Inneres. Die Schalendicke variiert ebenfalls nach Sorte: Aus dem Hauptanbaugebiet Türkei sind die dortigen Feigen eher dünnschalig, in Griechenland eher dickschalig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben:&lt;/b&gt; 10 Feigen, 5 El. Brauner Zucker, 3 El. Honig, 1 BIO-Limette (Saft und Schale), 1 dl. guter Weißwein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Zuerst bitte den Backofen auf ca. 190 Grad vorheizen. Die Feigen in Scheiben schneiden. Den Honig auf den Boden einer feuerfesten Form verteilen. Darüber eine dünne Schicht Zucker - etwa 2/5 der angegebenen Zuckermenge - streuen. Die Feigenscheiben einschichten, mit dem restlichen Zucker bestreuen und Limettensaft darüber träufeln. Die Feigen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. dreissig Minuten backen. Bevor der Zucker caramelisiert, die Feigen mit dem Weißwein übergiessen und mit geriebenen Limettenschale bestreuen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist  - anrichten - fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://www.youtube.com/watch?v=Xx3XzT8bZ5E"&gt;etwas Unterhaltung zum Thema [BASTA!]&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45c8318c9bd9c</link>
<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 08:39:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Pistou (Soupe au pistou)</title>
<description>Soupe au pistou (Basilikumsauce) aus der Provence ist die klassische Beigabe zu der berühmten Gemüsesuppe dieser Region. In der Haute Provence wird sie noch zusatzlich mit Tomate zubereitet, die eine angenehme Säure mitbringt und die Suppe noch etwas frischer schmecken Iässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Basilikum stammt vom griechischen basilikos und bedeutet königlich, wegen des würzigen, edlen Duftes. Die Pflanze stammt nach heutigen Erkenntnissen ursprünglich vom afrikanischen Kontinent. Schon im Altertum kultivierte man sie in Vorderindien und Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise kam das Basilikum durch die Kriege Alexanders des Großen nach Griechenland. Europäisches Basilikum stammt aus dem Mittelmeerraum. Seine Hauptexporteure sind neben Italien auch Frankreich, Marokko und Ägypten. In Deutschland wird die Pflanze seit dem 12. Jahrhundert kultiviert. Basilikum findet heute jedoch ebenso große Verbreitung in Asien, Mittel- und Südamerika. In den USA werden die größten Mengen im Bundesstaat Kalifornien angepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Basilikum (auch Basilienkraut, Herrenkraut, Hirnkraut, Josefskräutlein, Königsbalsam, Königskraut oder Pfefferkraut) ist eine Gewürzpflanze aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Basilikum bezeichnet sowohl die Gattung Ocimum wie auch die bekannteste Art Ocimum basilicum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben:&lt;/b&gt; 3 Knoblauchzehen; grob gehackt, 40 g Basilikum; frisch, 2 Tomaten, 1/2 Tl. Meersalz, 100 g Parmesan; frisch gerieben und 4 El. Feines Olivenöl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Die Knoblauchzehen grob hacken. Das Basilikum waschen, trockenschleudern, die Stiele entfernen, die Blätter mit dem Messer oder einer Küchenschere in Streifen schneiden. Die Tomaten kräftig grillen, hauten, die Kerne herausdrücken und das trockene Fruchtfleisch in grobe Würfel schneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst den Knoblauch im Mörser fein stampfen, dann Basilikum und Salz zufügen und zu einer Paste zerstossen. ln mehreren Portionen den Parmesan und die Tomatenwürfel zugeben und gründlich einarbeiten. Nach und nach das Olivenöl zugiessen und so lange rühren, bis eine gleichmässige, pastenartige Creme entstanden ist. Sie wird im Mörser zur Soupe au pistou serviert. In diesem Fall einige Löffel der Suppenbrühe mit dem Pistou verrühren. Da die Sauce keinesfalls kochen darf, wird sie erst in die bereits in Tellern angerichtete Suppe gerührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a target='_blank' href="http://video.google.de/videoplay?docid=-4357106577735080904"&gt;Der passende Sound zum Genießen&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45b5b9b19fdab</link>
<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 08:27:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Weissweincreme auf Avocado - &amp;quot;Ladies Night&amp;quot;</title>
<description>&lt;a target='_blank' href="http://video.google.de/videoplay?docid=-1082764162162900115"&gt;Der passende Sound zum Träumen und Genießen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Avocado (Persea americana) ist ein Fruchtgemüse aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Der bis zu 15 Meter hohe Baum hat seinen Ursprung in Südmexiko und wurde bereits von den Azteken kultiviert. Heute wird er in über 400 Kultursorten weltweit in den Tropen sowie in Südafrika, Israel, Kalifornien und Südspanien (Malaga und die Küste von Granada) angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben: 1 reife &lt;a target='_blank' href="http://images.google.de/images?q=Avocadobaum"&gt;Avocado&lt;/a&gt; (k.b.A.), viertel Liter guten Weisswein, 2 Limetten, 50 - 75 g Zucker, 150 g Weintrauben (k.b.A. = kontrolliert biologischer Anbau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avocado halbieren und entkernen. Das Fruchtfleisch bis auf etwa einen halben Zentimeter breiten Rand herauslösen. Avocadofleisch durch ein Sieb streichen. Weisswein, Limettensaft und Zucker zugeben. Mit dem Schneebesen so lange verrühren, bis die Masse glänzt. Durchkühlen lassen! Weintrauben gut und warm waschen, halbieren und ggf. entkernen. (einige ganze Trauben zum garnieren zurücklassen) Traubenhälften in die Avocados geben. Die Weincreme darauf verteilen. Gut gekühlt, evtl. auf Eiswürfeln, anrichten und sofort servieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45a49933376fb</link>
<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 08:40:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Goldforelle an Blutorangen-Winterrettich</title>
<description>Im Gegensatz zum weißen Sommerrettich ist der Winterrettich schwarz. Ursprünglich kommt der Rettich aus Vorderasien und ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Früher wurde er als Heilpflanze bei Gallen- und Leberleiden genutzt. Hauptkonsumenten von Rettich sind heute Koreaner, Japaner - und Bayern. Sommer- wie Winterrettich enthalten so genannte Senfölglykoside, die gegen Erkältungen schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Senfölglykoside gelten außerdem auch als krebsvorbeugend. Beim Einkaufen gilt wie immer, die kleinen und mittleren Exemplare sind zumeist die schmackhaftesten. Rettich ist mehrer Monate lagerfähig, am besten dunkel und kühl. Im Kühlschrank hält Winterrettich bis zu zwei Wochen, bei 0 Grad sogar bis zu vier Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben:&lt;/b&gt; 2 frische &lt;a target='_blank' href="http://www.kundelfingerhof.ch/fischzucht/fische/goldforelle.jpg"&gt;Goldforelle&lt;/a&gt;n, 3 x &lt;a target='_blank' href="http://www.shop.dreschflegel-saatgut.de/index.php?cPath=181_190"&gt;Winterrettich&lt;/a&gt; (rund), eine halbe Blutorange, Öl, Meersalz, Pfeffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Den Rettich schälen, reiben. Die halbe Blutorange auspressen und den Saft zugeben, verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Forellen waschen, innen ein wenig salzen. Öl in der Pfanne erhitzen (richtig heiss muss es sein) Forellen auf jeder Seite gut 2-3 Minuten anbraten - Deckel drauf und weitere 3 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrichten - fertig - &lt;a target='_blank' href="http://video.google.de/videoplay?docid=-5787245832980759937"&gt;passende Musik dazu&lt;/a&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=459e0b8dcb20f</link>
<pubDate>Fri, 05 Jan 2007 09:12:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Zährte (Blaunase) nach westsächsischer Art</title>
<description>Neues Jahr - Neues Glück. &lt;a target='_blank' href="http://video.google.de/videoplay?docid=-8599388541368716028"&gt;Gehen wir es „fettarm“ an&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zur &lt;a target='_blank' href="http://images.google.de/images?q=Z%C3%A4hrte+Ru%C3%9Fnase"&gt;Zährte&lt;/a&gt;: Die Zährte kommt in verschiedenen Flüssen in Mittel- und Osteuropa vor. Man findet sie in der Regel in Unterläufen, sowie in Mündungsgebieten. Aber auch im Salzwasser von Nord- und Ostsee ist die Blaunase zu finden. Zährten leben teilweise als Standform, teilweise als Wanderform, am Grund von langsam fließenden Gewässern. Blaunasen ernähren sich überwiegend von Bodentieren wie Würmer, Insekten, Schnecken, Muscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie im Hause haben:&lt;/b&gt; Für 4 Personen; 800 g Zährte (Blaunase); fragen Sie den Fischhändler Ihres Vertrauens, Meersalz, Zitronensaft, Zitronenscheiben, 20 g Mehl, 20 g Butter, 3 dl guten Fischfond, 1 dl guten Estragonessig, 5 cl guten Weisswein, 100 g feinen Bio-Spinat, 100 g Sahne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Zährte (Blaunase) mit Salz und Zitronensaft würzen. In einem Topf legen und Zitronenscheiben auflegen, Salzwasser zugiessen und gar dünsten. Wein und Essig auf ein Drittel reduzieren. Sahne, Fond und Spinat zugeben, verknetetes Mehl und Butter darin zerschlagen. Zum Servieren Zährte auf die blassgrüne Sauce legen und mit etwas flüssiger Butter glänzend bestreichen. Dazu passt hervorragend ein leichter, frischer  &lt;a target='_blank' href="http://www.shop.dreschflegel-saatgut.de/advanced_search_result.php?keywords=Postelein"&gt;Postelein-Salat&lt;/a&gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=459a23a6ce51d</link>
<pubDate>Tue, 02 Jan 2007 10:15:00 GMT</pubDate>
</item>
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<title>Rolfs Weihnachtsgans</title>
<description>Der Ursprung dieses Gänsebratens geht auf den katholischen Brauch der Martinsgans zurück, die vor Beginn der adventlichen Fastenzeit am 11. November gegessen wird. Am Heiligabend endet diese Fastenzeit und es wird wieder eine Gans als Festtagsbraten zubereitet. Noch im Mittelalter war das traditionelle Weihnachtsessen das Mettenmahl oder die Mettensau. Dieses Festagsessen war ein Schweinebraten, der am 25. Dezember verspeist wurde. Der 24. war im Mittelalter ein strenger Fastentag und es durfte lediglich Fisch gegessen werden (Weihnachtskarpfen). Ursprünglich wurde der Gänsebraten im Mittelalter neben dem St.-Martinstag auch am 29. September, dem Michaelistag zu Ehren des Erzengels Michael gegessen. Warum das Mettenmahl von der Weihnachtsgans abgelöst wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Legende besagt, dass 1588 die englische Königin Elizabeth I. zur Weihnachtszeit gerade eine Gans verspeiste, als die Nachricht eintraf, dass die spanische Armada bezwungen worden sei. Aus Freude über diesen Sieg und als Zeichen eines guten Omens soll sie daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt haben. Der Brauch soll sich dann auch auf dem europäischen Kontinent ausgebreitet haben. Heutzutage ist der traditionelle Weihnachtsbraten in Großbritannien nicht mehr die Gans, sondern der Truthahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wird die Gans mit Äpfeln, Kastanien, Zwiebeln oder Dörrpflaumen gefüllt. Typische Gewürze für den Gänsebraten sind neben Salz und Pfeffer vor allem Beifuß und Majoran. Traditionelle Beilagen sind Rotkohl, Klöße und eine gebundene Sauce aus dem Bratensaft. Gänsebraten auf elsässer Art wird mit Bratwurstfüllung und Sauerkraut serviert. Die Beilagen der schwedischen Martinigans sind Rosenkohl und Apfelmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Folgendes sollten Sie dazu im Hause haben: &lt;/b&gt;1 oder 2 Bio-Gänse; a ca. 2 kg, Meersalz, Pfeffer, 400g Maronen, 4 Zwiebeln, 2 grosse Rote Bio-Äpfel, 1 Brötchen, 1 Tl. getrockneter Majoran, 1 Tl. Beifuss, 1/2 l Klare Brühe, 2 El. Butter, 1 El. Zucker, 1/4 l guten Rotwein und 3 El. Schlagsahne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zubereitet wird wie folgt:&lt;/b&gt; Gänse waschen, abtrocknen, loses Fett entfernen, von innen kräftig mit Salz einreiben. Maronen abtropfen lassen, Zwiebeln schälen, Äpfel waschen. Die Innereien der Gans, Maronen, Zwiebeln, Äpfel und das Brötchen würfeln. Die Zutaten mit Salz, Pfeffer, Majoran und Beifuss würzen. Die fertige Füllung in die Gänse geben, mit Spiessen und Küchengarn verschliessen. Die Gänse auf der Fettpfanne ca. 3,5 bis 4 Stunden bei 175 °C braten (Die Zeit können Sie nutzen um Ihren Weihnachtsbaum zu schmücken ;). Die Brühe angiessen, Haut am Keulenansatz mehrmals einstechen. Während des Bratens anfangs mit Bratensaft, später mit stark gesalzenem Wasser öfters bestreichen. Zum Schluss die Temperatur zum Bräunen auf 250 °C stellen. Weitere zwei Äpfel in Spalten schneiden, in Fett und Zucker 5 Min. dünsten. Die fertig gebratenen Gänse warm stellen, den Fond entfetten und durchsieben, mit Wasser auf 3/8 l (bezogen auf 8 Portionen) auffüllen. Mit Rotwein und Sahne kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gans auf einer Platte mit den Apfelspalten garnieren. Beilagen: Apfel-Rotkohl und lecker Kartoffelklösse.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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<link>http://www.rolfkocht.de/weblog/?QQ=45878d21b497e</link>
<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 07:15:00 GMT</pubDate>
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